Geschichte des Thuner Sozialsterns

2019

An der Preisverleihung des 23. Thuner Sozial-Sterns wurde das Altersheim Sunnsyta in Ringgenberg auserkoren. 
Ein attraktives Rahmenprogramm mit vielen Darbietungen, unter anderem bewegende Musik von Armita Nikdin  der Entstehung eines Bildes durch Actionpainterin Corinne Sutter oder das informative Podiumsgespräch mit illusteren Gästen, der Laudatio oder der humorvollen Präsentation der Gyger AG aufgrund einer stoisch voranschreitenden PowerPointpräsentation, begeisterte die über 200 geladenen Gäste.
Moderiert wurde der Anlass auch dieses Jahr durch Marcel Wisler, Leiter Kommunikation / Mitglied der Geschäftsleitung der Stiftung pro mente sana.

2018

An der Preisverleihung des 22. Thuner Sozial-Sterns wurde aus 26 nominierten Betrieben die Fritz Gyger AG, Gwatt Thun auserkoren. Diese setzt seit fast 60 Jahren auf Mikrotechnik und hat die Jury mit ihrem ausgeprägten sozialen Engagement überzeugt.
Das attraktive Rahmenprogramm mit vielen Darbietungen unter anderem das bewegende Referat der ehemaligen Kunstturn-Europa- und -Vize-Weltmeisterin Ariella Kaeslin zum Thema «Hinter den Kulissen des Leistungssports», begeisterte die über 200 geladenen Gäste.
Für die gelungene musikalische Umrahmung sorgte das Duo ASSAI BOJANA ANTOVIC Klavier und KATRIN HUGGLER-LOCHER Flöte. Moderiert wurde der Anlass durch Marcel Wisler, Leiter Kommunikation / Mitglied der Geschäftsleitung der Stiftung pro mente sana.

2017

Preisträger Wäsche-Perle AG, Interlaken
Am 24.11.2017 verlieh die BFK – Berufliche Förderung & Klärung Thun zum 21. Mal den Thuner Sozial-Stern. Von den 25 nominierten regionalen Unternehmungen zeichnete die Jury die Wäsche-Perle AG, Interlaken mit dem Sozial-Stern aus. Nebst dem Moderator Marcel Wisler, Leiter Kommunikation pro mente sana führte Gerhard Tschan, Schauspieler, Clown und Preisträger Thuner Kulturpreis 2016 musikalisch und mit viel Humor durch den Anlass und warf ebenfalls einen Blick auf das 30-jährige Wirken der BFK.

2016

Preisträger Bettencenter GmbH, Uetendorf (Inhaber: Pascal Kolb)
In diesem Jahr findet die 20. Preisverleihung in einem etwas grösseren Rahmen im KKThun statt. Durch den Anlass führt der Moderator Daniel Fohrler. Frau Pascale Bruderer Wyss, Ständerätin Kanton Aargau, konnte als Gastreferentin gewonnen werden. Aus den insgesamt 25 nominierten Betrieben wurde von der Jury die Bettencenter GmbH, Uetendorf (Inhaber: Pascal Kolb) als neue Preisträgerin gewählt.

2015

21 Betriebe mit insgesamt 65 Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für Menschen mit einer Leistungsbeeinträchtigung aus psychischen, geistigen oder körperlichen Gründen, sind nominiert gewesen. Die zehnköpfige Jury hat die Eicher Holzwaren AG, Schwarzenegg (Inhaber Lukas Pirkheim und Team) zum Preisträger 2015 gewählt. Von zehn bis zwölf Voll- und Teilzeitmitarbeitenden weisen fünf eine Leistungsbeeinträchtigung aus psychischen oder anderen Gründen auf. Sie sind voll integriert und werden in verschiedenen Produktionsbereichen eingesetzt.

2014

Aus den 27 nominierten Unternehmen gehen zwei Preisträger hervor: Der Biohof Daepp Habich und die Apollo Computer AG. Beide engagieren sich seit Jahren intensiv bei der Ausbildung von jungen Menschen, die infolge eines psychischen Handicaps auf sorgfältige Begleitung angewiesen waren oder sind.

2012/2013

In den beiden Jahren werden je einmal 18 und einmal 24 Betriebe nominiert. Im Jahr 2013 werden zwei Familienbetriebe mit einer langen Tradition in sozialem Engagement ausgezeichnet.
2013 sind dies Trauffer Holzspielwaren AG Hofstetten b. Brienze und die Bekag Kamine AG in Konolfingen
2012 das ABZ, Ausbildungszentrum, Spiez
            

2011

Preisträgerin ist das Altersheim Turmhuus in Uetendorf

2010

Preisträgerin ist die Bürki Electric AG in Steffisburg

2009

Um das Engagement kleiner Firmen verstärkt berücksichtigen zu können, wird ein zusätzliches Kriterium zur Beurteilung der Nominationen aufgenommen:
„Der Preis kann an eine Gruppe von kleineren Unternehmen vergeben werden, unabhängig davon, ob diese Betriebe gemeinsam oder einzeln nominiert worden sind.“
In diesem Jahr geht der Preis an: 
Baumann Cheminéeöfen GmbH, Steffisburg
Biohof Geist, Gurzelen
Garage Krähenbühl, Gurzelen

Der Thuner Sozial-Stern erhält einen Schwester-Stern: In Bern wird zum 1.Mal der "Berner Sozial-Stern" verliehen.

2007/2008

Der Thuner Sozial-Stern gewinnt weiter an Bekanntheit. In den beiden Jahren werden je über 20 Firmen nominiert. Die Preisverleihungen verzeichnen gegen 170 interessierte Teilnehmer.
Die Gewinner sind:
2008Alters- und Pflegeheim Wattenwil
2007
Gwatt – Zentrum AG, Gwatt

2006

In diesem Jahr wird das 10-jährige Jubiläum der Preisverleihung gefeiert. Aus diesem speziellen Anlass findet sie auf dem MS Berner Oberland auf dem Thunersee statt. Ab dem Jubiläumsjahr dürfen sich Unternehmen auch selber nominieren.
Preisträger ist die Colasit AG Spiez

2005

Der Thuner Sozialpreis erhält einen neuen Namen:
Dem Wechsel zu einem neuen Wanderpreis liegt ein urheberrechtliche Forderung zugrunde. Der Thuner Sozialoskar wird auf Grund rechtlicher Einsprachen seitens Hollywoods in Thuner Sozial-Stern umbenannt.
Mit diesem Namen wird die Verbundenheit mit der Stadt Thun un­terstrichen. Im neuen Logo strahlt ein siebenzackiger Stern.

Der Kehrsatzer Künstler GAMelle gestaltet den neuen Wanderpreis.
Der 1. Preisträger des neuen Sterns am Thuner Himmel ist das Betagtenheim Schönegg in Hünibach

2004

Neu entsteht die Webseite - www.sozial-stern.ch
Der diesjährige Preisträger ist der Ökoladen Thun. Frau Feller und ihr Team bieten Frauen gut betreute Arbeitstrainings im Verkauf an. Die Einsätze lassen Zeit zur gesundheitlichen Stabilisierung und sind als Sprungbrett in die freie Marktwirtschaft hilfreich.

2003

Preisträgerin wird die Spital Thun-Simmental AG, die seit Beginn der Verleihung jedes Jahr nominiert, aber aus Rücksicht auf die betriebliche Nähe zu den Psychiatrischen Diensten bis anhin zurückgestellt worden war.

2002

Dank der Initiative von Hans Ulrich Hostettler und der finanziellen Unter­stützung der Arbeitgeberverbände der Region, entsteht in Zusam­menarbeit mit einem Teilnehmer und dem Preisträger 2001, der Wenger Fensterbau AG aus Blumenstein, eine edle Holzskulptur, die neu als Wanderpreis zusammen mit dem Preisgeld übergeben wird.
Die Skulptur wird vom Preisträger 2001 an der Oberländischen Herbstausstellung OHA Anfang September 2002 ausgestellt.

Am 8. November 2002 kann, dank einer grosszügigen Spende der Manor AG zur Eröffnung ihres Einkaufszentrums in Thun, eine Preissumme von CHF 10'000.00 übergeben werden. Der Preis geht an acht Gewerbebetriebe aus Meiringen.
Die Jury entscheidet, künftig Unternehmen aus dem gesamten Berner Oberland für den Thuner Sozialpreis zu berücksichtigen.
Seit 1998 wird der Thuner Sozialpreis jedes Jahr Anfang Novem­ber im würdigen Stadtratssaal des Rathauses Thun einem neuen Betrieb überreicht.
Die Veranstaltung entwickelt sich zum beliebten und anerkannten gesellschaftlichen Treffpunkt, wo ein sensibles Thema für einmal in anerkennender Weise aufgegriffen wird.

2001

Preisträger ist die Firma Wenger Fensterbau AG, Blumenstein

2000

Preisträgerin in diesem Jahr ist das Altersheim Glockenthal, Steffisburg

1999

Preisträger ist das Hotel Motel Löwen, Wimmis

1998

Preisträger ist die Firma Strasser AG, Thun

1997

Im Frühjahr 1997 ruft die BFK Thun erstmals sozial­psychiat­risch Tätige und die Öffentlichkeit auf, Betriebe des westlichen Berner Oberlandes zu melden, die für ihren besonderen Einsatz zur Ein­gliederung von Menschen mit einer psychischen Behin­derung als Preisträger für den Thuner Sozialpreis infrage kommen.

 

Gleichzeitig werden Partnerbetriebe als Sponsoren des Preis­gel­des angeworben. Neben zahlreichen regionalen Firmen tritt die Firma Lundbeck Schweiz AG bis zur 15. Preisverleihung als Hauptsponsor auf.

Jedes Jahr werden bis Ende Juli Nominationen zu Be­trieben aus der Region eingereicht, sowohl von Fachleuten als auch von Betroffenen und Privatpersonen.
Im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums der BFK Thun, wird am 9. September 1997 im Hotel Freienhof der 1. Thuner Sozialpreis verliehen. Der Regierungsstatthalter des Amtes Niedersimmental Klaus Baur hält die Laudatio und übergibt danach den Vertretern der Studer AG aus Steffisburg feierlich einen Check von CHF 5'000.00 sowie eine Urkunde.
Als Referent tritt der bekannte deutsche Sozialpsychiater Klaus Dörner auf. Die Firma Studer verstärkt in der Folge ihr Engagement und setzt die Summe als Anerkennungsgratifikation für Bezugspersonen im Betrieb und für ein Treffen von Bezugspersonen für behinderte Mitarbeiter aus Firmen der Region ein.