Geschichte des Thuner Sozialsterns

2016

In diesem Jahr findet die 20. Preisverleihung in einem etwas grösseren Rahmen im KKThun statt. Durch den Anlass führt der Moderator Daniel Fohrler. Frau Pascale Bruderer Wyss, Ständerätin Kanton Aargau, konnte als Gastreferentin gewonnen werden. Aus den insgesamt 25 nominierten Betrieben wurde von der Jury die Bettencenter GmbH, Uetendorf (Inhaber: Pascal Kolb) als neue Preisträgerin gewählt.

2015

21 Betriebe mit insgesamt 65 Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für Menschen mit einer Leistungsbeeinträchtigung aus psychischen, geistigen oder körperlichen Gründen, sind nominiert gewesen. Die zehnköpfige Jury hat die Eicher Holzwaren AG, Schwarzenegg (Inhaber Lukas Pirkheim und Team) zum Preisträger 2015 gewählt. Von zehn bis zwölf Voll- und Teilzeitmitarbeitenden weisen fünf eine Leistungsbeeinträchtigung aus psychischen oder anderen Gründen auf. Sie sind voll integriert und werden in verschiedenen Produktionsbereichen eingesetzt.

2014

Aus den 27 nominierten Unternehmen gehen zwei Preisträger hervor: Der Biohof Daepp Habich und die Apollo Computer AG. Beide engagieren sich seit Jahren intensiv bei der Ausbildung von jungen Menschen, die infolge eines psychischen Handicaps auf sorgfältige Begleitung angewiesen waren oder sind.

2012/2013

In den beiden Jahren werden je einmal 18 und einmal 24 Betriebe nominiert. Im Jahr 2013 werden zwei Familienbetriebe mit einer langen Tradition in sozialem Engagement ausgezeichnet.

2011

Zum 15. Jubiläum verleiht die OGG – die ökonomische und gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Bern – dem Thuner Sozial-Stern die silberne Verdienstmedaille und ehrt damit "die grossen Verdienste um die Eingliederung von Menschen mit einer psychischen Behinderung in die Arbeitswelt".

Mit der Verleihung des 1. "Solothurner Sozial-Stern" erhält der Thuner Sozial-Stern einen weiteren Schwester-Stern.

2009

Um das Engagement kleiner Firmen verstärkt berücksichtigen zu können, wird ein zusätzliches Kriterium zur Beurteilung der Nominationen aufgenommen:
„Der Preis kann an eine Gruppe von kleineren Unternehmen vergeben werden, unabhängig davon, ob diese Betriebe gemeinsam oder einzeln nominiert worden sind.“

Der Thuner Sozial-Stern erhält einen Schwester-Stern: In Bern wird zum 1.Mal der "Berner Sozial-Stern" verliehen.

2007/2008

Der Thuner Sozial-Stern gewinnt weiter an Bekanntheit. In den beiden Jahren werden je über 20 Firmen nominiert. Die Preisverleihungen verzeichnen gegen 170 interessierte Teilnehmer.

2006

In diesem Jahr wird das 10-jährige Jubiläum der Preisverleihung gefeiert. Aus diesem speziellen Anlass findet sie auf dem MS Berner Oberland auf dem Thunersee statt. Ab dem Jubiläumsjahr dürfen sich Unternehmen auch selber nominieren.

2005

Der Thuner Sozialpreis erhält einen neuen Namen:
Thuner Sozial-Stern
Mit diesem Namen wird die Verbundenheit mit der Stadt Thun un­terstrichen. Im neuen Logo strahlt ein siebenzackiger Stern.
Der Kehrsatzer Künstler GAMelle gestaltet den neuen Wanderpreis.
Dem Wechsel zu einem neuen Wanderpreis liegt ein urheberrechtliche Forderung zugrunde: 

2004

Neu entsteht die Webseite - www.sozial-stern.ch
Der diesjährige Preisträger ist der Ökoladen Thun. Frau Feller und ihr Team bieten Frauen gut betreute Arbeitstrainings im Verkauf an. Die Einsätze lassen Zeit zur gesundheitlichen Stabilisierung und sind als Sprungbrett in die freie Marktwirtschaft hilfreich.

2003

Preisträgerin wird die Spital Thun-Simmental AG, die seit Beginn der Verleihung jedes Jahr nominiert, aber aus Rücksicht auf die betriebliche Nähe zu den Psychiatrischen Diensten bis anhin zurückgestellt worden war.

2002

Dank der Initiative von Hans Ulrich Hostettler und Jakob Affolter und der finanziellen Unter­stützung der Arbeitgeberverbände der Region, entsteht in Zusam­menarbeit mit dem Preisträger 2001, der Wenger Fensterbau AG aus Blumenstein, eine edle Holzskulptur, die neu als Wanderpreis zusammen mit dem Preisgeld übergeben wird.
Die Skulptur wird vom Preisträger 2001 an der Oberländischen Herbstausstellung OHA Anfang September 2002 ausgestellt.

 

Am 8. November 2002 kann, dank einer grosszügigen Spende der Manor AG zur Eröffnung ihres Einkaufszentrums in Thun, eine Preissumme von CHF 10'000.00 übergeben werden. Der Preis geht an acht Gewerbebetriebe aus Meiringen.

 

Die Jury entscheidet, künftig Unternehmen aus dem gesamten Berner Oberland für den Thuner Sozialpreis zu berücksichtigen.

 

Seit 1998 wird der Thuner Sozialpreis jedes Jahr Anfang Novem­ber im würdigen Stadtratssaal des Rathauses Thun einem neuen Betrieb überreicht.

 

Die Veranstaltung entwickelt sich zum beliebten und anerkannten gesellschaftlichen Treffpunkt, wo ein sensibles Thema für einmal in anerkennender Weise aufgegriffen wird.

1997

Im Frühjahr 1997 ruft die BFK Thun erstmals sozial­psychiat­risch Tätige und die Öffentlichkeit auf, Betriebe des westlichen Berner Oberlandes zu melden, die für ihren besonderen Einsatz zur Ein­gliederung von Menschen mit einer psychischen Behin­derung als Preisträger für den Thuner Sozialpreis infrage kommen.

 

Gleichzeitig werden Partnerbetriebe als Sponsoren des Preis­gel­des angeworben. Neben zahlreichen regionalen Firmen tritt die Firma Lundbeck Schweiz AG bis zur 15. Preisverleihung als Hauptsponsor auf.

Jedes Jahr werden bis Ende Juli Nominationen zu Be­trieben aus der Region eingereicht, sowohl von Fachleuten als auch von Betroffenen und Privatpersonen.
Im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums der BFK Thun wird am 9. September 1997 im Hotel Freienhof der 1. Thuner Sozialpreis an die Studer AG aus Steffisburg verliehen. Der Regierungsstatthalter des Amtes Niedersimmental Klaus Baur hält die Laudatio und übergibt danach den Vertretern der Studer AG feierlich einen Check von CHF 5'000.00 sowie eine Urkunde. Als Referent tritt der bekannte deutsche Sozialpsychiater Klaus Dörner auf.   Die Firma Studer verstärkt in der Folge ihr Engagement und setzt die Summe als Anerkennungsgratifikation für Bezugspersonen im Betrieb und für ein Treffen von Bezugspersonen für behinderte Mitarbeiter aus Firmen der Region ein.